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Gebietsbeschreibung:

Die Gronau ist ein kleiner Fluss, der östlich von Quickborn in etwa 32m Höhe üNN entspringt und das Breedenmoor entwässert. Nach etwa 7km mündet die Gronau nördlich von Quickborn auf einer Höhe von 13m üNN in die Pinnau. Diese fließt nach 41 km in die Elbe. Die Flussläufe von Gronau und Pinnau sind FFH-Gebiet Nr. 2225-303. Biotope: Die Gronau fließt durch moorige Wiesen, einen Auwald und Siedlungsgebiet. Sie wird geschützt als Laich- und Aufwuchslebensraum des Bachneunauges und der Bachforelle. Außerdem wird sie genutzt zum Angeln, als Viehtränke, zur Entwässerung, als Abenteuerspielplatz . . . Ob das alles so funktioniert?

Ja, wir haben es gefunden! Und nicht nur eines! An den ersten zwei Untersuchungsstellen wurden wir enttäuscht, ahnten aber, warum wir keine Neunaugen fanden: der Lebensraum ist als Spätfolge menschlicher Eingriffe nicht mehr für die Tiere erreichbar. Also suchten wir an derer Stelle.

Jeder Kescherzug ein Treffer – wir fanden 4 verschieden große Larven von Neunaugen! Dabei beließen wir es, der Nachweis dafür, dass die Gronau Laich- und Aufwuchsgebiet dieser urtümlichen Wassertiere ist, war erbracht. Nur konnten wir nicht sagen, um welche Neunaugenart es sich handelt.

Aber es kam noch besser! Weiter flussaufwärts, nur mal gucken, was es hier so gibt, entdeckten die Jungs ein riesiges Neunauge, das wir als Meerneunauge bestimmten. Dieses war jetzt zur Krönung und zum Abschluss seines Lebens zum Laichen in die Gronau gekommen – danach wird es sterben. Wir waren massiv beeindruckt von dem irgendwo eleganten, kräftigen und auch unheimlichen Tier und konnten die Schauermärchen, die wir später als Anglerlatein im Internet fanden, ein wenig nachvollziehen.

Als Ergebnis können wir festhalten: der Lebensraum für Neunaugen und auch Bachforellen stimmt zumindest in Teilen der Gronau noch. Die zuständigen Behörden sollten aber schnell ein Konzept zur Erhaltung des stellenweise gefährdeten Lebensraumes entwickeln.

Wenn wir dürfen – die Behörden es erlauben-, werden wir schon mal einige der störenden Barrieren im Flusslauf entfernen. Denn Neunaugen können nicht springen!!

Fotos
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Auch bei Regen: Björn bestimmt Funde und Julian schreibt schon mal einen Bericht
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Hanna misst den pH-Wert der Gronau, Sebastian und Christoph suchen nach Wassertieren.
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Björn, Christoph und Sebastian an der Stelle, wo die Gronau von rechts kommend in die Pinnau mündet.
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Veranstalter: Elsensee-Gymnasium

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Gronau - auf der Suche nach dem Neunauge
bei: Quickborn
Land: Deutschland
Datum: 13.06.2008
Teilnehmerzahl: 8
Ansprechpartner:
Gisela Oden-Behrendt

Artenfunde (144)

Parus caeruleus (Blaumeise)
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Parus caeruleus (Blaumeise)
Foto: www.biopix.dk
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